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Allergien

Allergische Rhinitis –Heuschnupfen

Mehr als 25% der Bevölkerung leiden unter dem klassischen Heuschnupfen. Hierbei handelt es sich überwiegend um eine Abwehrschwäche durch ein niederes Qi und Yang. Von der Störung betroffen sind der Funktionskreis Lunge, Milz und Niere. Häufig anzutreffen ist ein übermäßiger Hitzezustand im Körper, der ausgeleitet und neutralisiert werden sollte.

In der Ernährungsberatung ermitteln wir zunächst, welche Organpaare bei Ihnen betroffen sind, und ob weitere Reizauslöser oder Störmuster in Kombination vorhanden sind.
Die TCM-WERKSTATT erarbeitet individuell auf Sie abgestimmte Empfehlungen zur Ernährung. In der Regel stehen Lebensmittel im Vordergrund, die die Hitze kühlen und ausleiten, und gleichzeitig das Qi und Yang der betroffenen Funktionskreise stärken. Parallel dazu sollte immer auch das Milz-Qi gestärkt werden.

Bei Heuschnupfen haben sich Kuren bewährt, die das Immunsystem stärken. Diese werden im Herbst/Winter durchgeführt.

 

Asthma bronchiale

Hierbei handelt es sich um eine Entzündung der oberen Atemwege, die durch diverse Allergene (z.B. Schimmelpilzsporen, Pollen, Tierhaare), lange Infekte, Kälte oder auch Rauchen ausgelöst wird.

Laut TCM kommt dem Schleim eine große Bedeutung zu, der das Lungen-Qi blockiert und so zu den typischen Symptomen Kurzatmigkeit und Keuchen führt. Kälte durch abgesenktes Nieren-Yang führt z.B. zu Verschleimung. Ergänzend liegt meist eine allgemeine energetische Schwäche von Lunge, Milz und Niere vor.

Die TCM-WERKSTATT setzt in der Ernährungstherapie also in erster Linie auf das Ausleiten von Schleim. Bei Asthma Bronchiale sollten verschleimende Nahrungsmittel konsequent ausgesetzt werden und gleichzeitig das Qi der Lunge aktiviert und bewegt werden. Durch warme Nahrungsmittel (bei starker Kälte empfiehlt sich sogar die Thermik "heiß") wird die Kälte eliminiert.

Die TCM-WERKSTATT klärt Sie eingehend über schleimerzeugende und schleimreduzierende Nahrungsmittel auf. Ebenso werden Ihnen typisch wärmende und Lunge-unterstützende Mittel an die Hand gegeben.

 

Infektanfälligkeit

In Kombination mit Allergien tritt häufig eine sogenannte Infektanfälligkeit auf, d.h., man „schnappt sich jeden Infekt auf“. Hat man pro Jahr mehr als 3 Monate mit Infekten zu tun, kann man bereits von einer erhöhten Infektanfälligkeit sprechen.

Ursachen können nicht ausgeheilte Entzündungen sein, die chronisch geworden sind, oder eben eine Allergie. Auch die Einnahme von beispielsweise Antibiotika wirkt schwächend.

Problematische Nahrungsmittel stellen in diesem Zusammenhang Kuhmilch und Zucker dar. Die Erfahrung der TCM-WERKSTATT mit der strikten Karenzierung dieser Produkte ist gut. Die Alternativen zu Kuhmilchprodukten und Zucker sind heutzutage vielfältig. Gerne beraten wir Sie ausführlich.

Allgemein gesprochen liegt aus chinesischer Sicht eine energetische Schwäche vor, die die Abwehrenergie betrifft, bzw. ein schwaches Qi von Lunge oder schwaches Yang von Milz und Niere. Auch Schleim und Feuchte Hitze tragen zum Geschehen bei.

Mit gezielter Ernährung arbeiten wir an der Stärkung des Lungen Qi und bauen Milz- und Nieren-Yang auf. Schleimbildende Nahrungsmittel werden karenziert.
Immunkuren rechtzeitig zu Beginn der kalten Jahreszeit bieten sich an, um das Immunsystem zu stützen und zu pflegen und somit erst gar nicht in den Kreislauf der Infektanfälligkeit zu geraten.