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Ginseng 1Ginseng (Radix Genseng) regt Herz-Kreislauf an, senkt den Blutzucker, stärkt die Insulinresistenz


Diabetes

Typ I Diabetes aus westlicher Sicht
auch als „Insulin-abhängiger Diabetes mellitus" bezeichnet wird, entsteht, wenn die Zellen in der Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr erzeugen. Ein Mensch, bei dem Diabetes Typ I festgestellt wird, ist meist jünger als 30 und von schlankem Körperbau.
Als Ursache gilt eine Schädigung der insulinproduzierenden Zellen der
Bauchspeicheldrüse, hervorgerufen durch
- ein Zusammenwirken von Erbfaktoren
- Viren, die den Pankreas geschädigt haben und
- anderen noch nicht geklärten schädlichen Krankheitsursachen.

Diabetes aus Sicht der TCM wird in verschiedene Typen eingeteilt:

Oberer Diabetes (Lungenfeuer):
großer Durst, trinken großer Wassermengen, trockener Mund, Kehle, häufige Miktion mit viel Harn ...
Durch die Hitze in Lunge und Magen kommt es zur Erschöpfung vom Lungen-Yin. Die Körpersäfte können dadurch nicht mehr verteilt werden, es entsteht erhöhter Wasserbedarf.

Mittlerer Diabetes (Magenfeuer):
großer Appetit und übermäßiges Essen, magerer Körper, Verstopfung ...
Durch die Erschöpfung der Körpersäfte und der Hitze im Darm kommt es zur extrem schnellen Verdauung und zu Hungergefühl.

Unterer Diabetes (Nierenfeuer):
häufiges und reichliches Urinieren, trüber Urin (als ob er ölig wäre), fortschreitender Gewichtsverlust, Benommenheit, verschwommenes Sehen, empfindlicher Rücken, manchmal Geschwüre oder Hautjucken, vaginales Jucken ...
Der Funktionskreislauf "Niere" ist der Speicher des echten Yin. Ist das Nieren-Yin erschöpft, ist die Speicherfunktion beeinträchtigt und es kommt zum erhöhten Harnabgang. Die Essenz folgt dem Wasser und geht mit diesem ab, daher die fettige Konsistenz.

Milz- und Nieren-Qi-Leere:
Lethargie, Kraftlosigkeit, Völle in der Magengegend, Lumbago, Knieschmerz, Tinnitus oder Schwerhörigkeit, welke Gesichtshaut, Ödeme, wässriger Stuhl ...
Durch die Beeinträchtigung der Umwandlungs- und Transportfunktion der Milz kommt es zu Müdigkeit, Lethargie, Völlegefühl, welker Gesichtshaut und wässrigen Stuhl. Die Lende ist der Palast der Nieren, die sich in den Ohren öffnen, Tinnitus, Schwerhörigkeit sind die Folge. Wegen des Nieren-Qi-Mangels kommt es zum häufigeren Harndrang und zum Abgang von reichlich Urin.

 

Nahrungsmittelempfehlungen

allen voran sind 2 Naturheilmittel besonders hervorzuheben:

Ginseng
eines der ältesten Naturheilmittel der Menschheit wirkt als stimulierendes und anregendes Herz- und Kreislaufmittel, als Aphrodisiakum, Antidepressivum und als Nervennahrung.
Diabetiker kämpfen oft mit Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Ginseng wirkt dem entgegen, senkt außerdem den Blutzucker und erhöht die Insulinresistenz. Weiters verbessert Ginseng die Glukosetoleranz (Vorstufe zu Zuckerkrankheit).

Zimt
ist nicht nur ein vielseitiges Gewürz, sondern erleichtert auch das Leben mit Diabetes und dessen Folgeerscheinungen wesentlich. Zimt kann mithelfen, den Insulinstoffwechsel zu regulieren und dadurch den Organismus zu unterstützen.

Bei Diabetes Typ II produziert der Körper die normale Menge des Hormons Insulin, Muskel- und Fettgewebe verlieren die Fähigkeit darauf zu reagieren. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass die Nachricht "zu hoher Blutzuckerspiegel" zwar gesendet, daraufhin Insulin aus der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird, aber die Rezeptoren an den Zellen reagieren nicht darauf. Der Zucker kann nicht in die Zellen transportiert werden - er verbleibt im Blut.

In einer Studie hat ein amerikansicher Ernährungswissenschaftler festgestellt, dass sich die Sensibilität der Zellen, auf das Insulin zu reagieren, durch die Gabe von Zimt wieder herstellen lässt. Laut dieser Studie enthält Zimt eine Substanz, die den Zellen die Botschaft "mehr Zucker aufnehmen" wieder mitteilt und in Folge den Blutzuckerspiegel rasch sinken lässt.

Gemäß der Studie hatte die Gruppe der Diabetiker, die täglich einige Gramm Zimt einnahmen, in rd. einem Monat um ca. 20 % geringere Blutzuckerwerte als die Kontrollgruppe.