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Nahrungsmittel-Intoleranzen und Allergien

Laktose-, Fruktoseintoleranz, Histamin

Verbreitung:
Fruktose: rd. 40 %
Laktose: rd. 21 %

Am häufigsten zeigen sich Nahrungsmittelunverträglichkeiten klinisch im Bereich der Haut (ca. 50 % der Fälle) sowie am Gastrointestinaltrakt und an den Atemwegen (ca. 20 %).

Laktoseunvertraeglichkeit H:340

Aus Sicht der Chinesischen Medizin handelt es sich bei Nahrungsmittelallergien um Störungen der Assimilation und Transformation von Nahrung, die eindeutig als Funktionen der "Mitte" (Milz/Magen) definiert sind.

Für die Behandlung in der TCM ist es von untergeordneter Bedeutung, ob es sich um Nahrungsmittelallergien im engen Sinne, sogenannte Pseudoallergien, Unverträglichkeiten oder Kreuzallergien handelt.

Bei Nahrungsmittelallergien steht "Feuchtigkeit-Hitze" im Zentrum des Krankheitsgeschehens. Ist viel "Hitze" vorhanden kann Schleim Hitze entstehen. "Verdauungsblockaden" sowie "Leber-Qi-Stagnation" begünstigen häufig die Entstehung sowie eine energetische Schwäche des Milz-Qi (häufigste Ursache).

Am häufigsten ist eine energetische Schwäche des Qi anzutreffen, meist in Kombination mit Feuchtigkeit. Diese entsteht durch die Ernährung mit schleimbildenden Nahrungsmitteln wie z. B. (Kuh)Milchprodukten.

Weiters werden Unverträglichkeiten durch ein eingeengtes Qi im Funktionskreis Leber gefördert. Wodurch langfristig "Feuchtigkeit" und "Hitze" im Bereich Milz/Magen entsteht.

Die TCM-WERKSTATT kümmert sich in der Beratung vorrangig darum, die Verdauungskraft, also das schwache Qi der "Mitte" zu stärken, sowie "Feuchtigkeit" und "Hitze" aus dem Körper auszuleiten.

Liegt eine Leber-Qi-Stagnation vor, gilt es das Qi zu befreien, beispielsweise durch die Geschmacksrichtung "scharf" in der Ernährung, welche verhilft, das Qi zu zerstreuen.
Die TCM-WERKSTATT arbeitet an diesem Punkt ausgezeichnet mit verschiedenen Entspannungstherapeuten zusammen, da der emotionale Faktor eine entscheidende Rolle zum Ausgleich dieser Disharmonie spielt.

Ein Weg Nahrungsmittel-Intoleranzen oder -Allergien langfristig erfolgreich zu begegnen, sieht mittelfristig (für die nächsten 6 Monate) die komplette Ausschließlichkeit bestimmer Nahrungsmittel vor und parallel einen stärkenden Aufbau der Mitte.

Je nachdem welches Symptom bei der Intoleranz im Vordergrund steht,

- Feuchtigkeit
- Schleim-Hitze
- Verdauungsblockaden
- eingeengtes Leber-Qi
- Milz-Qi-Mangel,

sind neben bestimmte Nahrungsmittel besonders "zu empfehlen" bzw.
"zu vermeiden".