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Die Frau in der TCM

Menstruationsbeschwerden

Immer wiederkehrende Regelschmerzen und Beschwerden während der Tage, aber auch das prämenstruelle Syndrom (PMS) können langfristig unsere Energie und Freude am Leben zerstören. Da das gesamte zyklische Geschehen einer Frau sehr komplex ist, liegt es nahe, dass es auch anfällig ist und reagiert, wenn unser Körper aus der Balance gerät. Starke, jeden Monat wiederkehrende Schmerzen mögen unter Umständen auf Endometriose hinweisen. Ein gestörter Zyklus kann auch verantwortlich sein bei unerfülltem Kinderwunsch.


Symptome:

Typische Beschwerden sind eine unregelmäßige Blutung (Dysmenorrhoe), eine zu starke (Hypermenorrhoe) oder zu schwache Blutung (Hypomenorrhoe), Klumpen im Menstruationsblut, Bauchkrämpfe vor und/oder während der Blutung, Verdauungsbeschwerden (Verstopfung, Durchfall, Blähungen, Darmkrämpfe), aufgedunsenes Gefühl, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Kopf-, Brust und Rückenschmerzen, dazu Müdigkeit, Gereiztheit und Heißhunger auf Süßes.

 
Die Ursachen der Menstruationsbeschwerden:

In der TCM werden die individuellen Symptome sehr differenziert betrachtet. Eine genaue Befragung über den Verlauf des Zyklus (Länge und Anzahl der Tage), Beschaffenheit und Farbe des Blutes, eventuell vorhandene Tröpfelblutung vor und/oder nach der Menstruation und deren Farbe, Zwischenblutungen sowie der jeweilige Schmerzcharakter inklusive Lokalisation geben Auskunft über vorhandene Störmuster.

Unterschieden werden einerseits Fülle- und Leerezustände, andererseits Kälte oder Hitzezustände. Desweitern spielt Feuchtigkeit oder Schleim, erzeugt durch negative Emotionen oder schlechte Ernährungsgewohnheiten eine bedeutende Rolle. Die beteiligten Organe sind im Wesentlichen die Leber, die Niere und die Milz.

Einfluß der Ernährung

Ob nun therapiebegleitend oder als Einzelmaßnahme, die 5 Elemente Ernährung nach der TCM kann einen wesentlichen Einfluss auf die Beschwerden nehmen. Das Aufzählen einzelner Nahrungsmittel macht an dieser Stelle keinen Sinn, da zunächst eine genaue Anamnese nötig ist, die dann zu einem individuellen Ernährungsprotokoll und Empfehlungen führt. Wichtig ist jedoch das Wissen über die besonderen Eigenschaften der Nahrungsmittel, ob sie eher Hitze oder Kälte erzeugen, ob ihr Geschmack die Verdauung fördert, ausleitend oder bewahrend wirkt.

Eine ganz allgemeine Regel sei hier jedoch erwähnt: Alle roten Nahrungsmittel (auch Getränke daraus) und Innereien beeinflussen das Blut. Sie dienen nach der Menstruation dazu, das Blut wieder aufzubauen und sollten verstärkt auf dem Speiseplan stehen. Einige Tage vor den Tagen sollten sie jedoch besonders bei Krämpfen und starker Blutungsneigung konsequent gemieden werden.


Die Beraterinnen der TCM-WERKSTATT klären Sie gerne über den Einfluss von Thermik und Geschmack der Nahrungsmittel auf und halten diverse Tipps aus der TCM rund um das Thema Menstruation für Sie bereit.