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Algenarten:

Agar-Agar:

Der sogenannte "japanische Fischleim" wird aus Braun- und Rotalgen gewonnen und ist als Bindemittel in zahlreichen Puddingpulvern, Backhilfen und Speiseeisen enthalten. Agar-Agar stellt eine pflanzliche Bindemittelalternative zur tierisch gewonnen Gelatine dar.

Arame:

auch See-Eiche genannt, eignet sich wegen ihrer geschmeidigen Konsistenz und angenehmen Würzigkeit vor allem als Zutat für Suppen (Miso-Suppe z. B.)

Dulse:

Seetang von der Atlantik- und Pazifikküste. Wird unter Kennern wegen seines spinatartigen Geschmacks geschätzt.

Hijki (Hiziki):

Seetang, der im frischen Zustand braun aussieht und getrocknet schwarz. Die japanische Küche verwendet vorallem die Kombination mit Tofu und Zwiebeln, aber auch als Würze für frittierte Gerichte.

Kombu:

zählt zu den Braunalgen und ist eine der gebräuchlichsten Gemüsearten aus dem Meer. Aufgrund ihres hohen Glutamatanteils wird sie gerne als Würzmittel für Fleisch und Fisch eingesetzt.

Nori:

Die beliebteste Form des essbaren Meeresgemüses wird vorgeröstet in schwarz-grünen, pergamentartigen Bögen geliefert und ist - bissfest und mit leicht süßlichem Geschmack - die klassische Sushi-Hülle. Klein geschnittenen Nori kann man auch als Würzmittel für Reis-, Nudel- und Salatgerichte verwenden. Unter allen Algen gilt Nori aus ernährungstechnischer Sicht als am wertvollsten. Er gleicht bei Frauen ein allfälliges Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang aus und verbessert das Blutbild.
Vorsicht allerdings bei Schilddrüsenerkrankungen; aufgrund seines hohen Jodgehalts, sollte man mit Nori vorsichtig umgehen.

Wakame:

Seetang, der sowohl getrocknet als auch frisch verwendet wird und wegen seines sehr ausgeprägten milden Geschmacks als beliebte Zutat der Miso-Suppe dient. In Japan isst man zudem auch gerne frittierte Wakame-Chips.

Quelle:
Sohyi Kim, Christoph Wagner: Die Asiatische Küche. Die 350 besten Rezepte zwischen Orient und Fernost